Mit dem heranwachsednen jungen Hund und dem Verlassen des Welpenalters (5.-6. Lebensmonat) werden andere wichtige Lernprozesse bedeutsam. Die Pubertät ist ebenfalls eine sensible Phase.

Auch wenn es den Junghunden nicht anzusehen ist, ihr Hirn entwickelt sich in dieser Zeit rasant. Es befindet sich in einer Neustrukturierung. Einzelne Gehirnabschnitte stehen zeitweise nicht zur Verfügung. Das Gelernte kann dann nicht immer abgerufen werden. Man könnte auch sagen: „Wegen Umbau geschlossen!“

Der vordere Stirnlappen geht als einer der letzten Hirnbereiche erst am Ende der Pubertät in einen gefestigten und ausgebildeten Zustand über. Dieser Teil des Gehirns ist für die Abwägung von Impulsen zuständig. Beim Menschen nennt man das Vernunft. Pubertierende Hunde können daher nur schwer Impulsen widerstehen.

Junge Rüden haben zusätzlich noch mit ihren Hormonen zu kämpfen. Ihr Testosteron sagt ihnen, das sie ein echter Kerl sind und so laufen sie auch durch die Gegend. zudem fällt es ihnen schwer, andere in ihren Gefühlsausdrücken einzuschätzen. Beides sind Ursachen dafür, dass sie häufiger in Konflikte geraten. Mit viel Aufmerksamkeit und Fingerspitzengefühl müssen die Hundehalter als Ersatzhirn fungieren, trotz der Gefühlsschwankungen souverän und ruhig die Fäden in der Hand behalten und auf das Einhalten von Regeln und Grenzen bestehen.

Um nicht jedem Verhalten erzieherisch nur hinter zu springen und dem Hund auch in dieser Zeit Orientierung zu bieten, können Sie bei mir und meinen Co-Trainerinnen Ina Dähre und Bianca Wiedemann in den beiden Grundkursen (Basic 1 und Basic 2) lernen, wie Sie sinnvoll durch Kooperation mit dem Hund und angemessener Grenzsetzung, gut durch diese Sturm und Drangzeit kommen. Durch die kleine Gruppenstärke von max. 6 Hund-Mensch-Teams und das Training mit drei Hundetrainerinnen ist eine intensive und individuelle Begleitung in beiden Junghundekursen gewährleistet.

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