Eine Therapie ist dann sinnvoll wenn es sich um Verhaltensstörungen handelt. Echte Störungen sind nicht sehr häufig. Zum Beispiel ist das häufig gezeigte aggressive Verhalten eines Hundes ein Teil des normalen Sozialverhaltens, wenn auch von Menschen nicht erwünscht.

Hunde mit Verhaltensstörungen sind in ihren alltäglichen lebenserhaltenden Verhaltensweisen eingeschränkt. Das erzeugt ständig Stress und verändert über längere Zeit den Gehirnstoffwechsel. Eine dauerhafte Schädigung ist die Folge. Es fällt Hundehaltern dann schwer zwischen Ursache und Wirkung zu unterscheiden. Hinweise auf eine Störung wären Pfoten auflecken, ständige Unruhe, Schatten jagen oder andere Stereotopien. Ängste gehören in diesen Bereich.

Panikattaken, Phobien – Angst hat viele Gesichter.

Störungen in diesem Bereich erfordern spezielle korrigierende Ansätze und Lösungen. Systematische Desensibilisierung kann hier unmöglich sein (Hunde die Angst haben fressen nicht) und Ignorieren gibt keine soziale Sicherheit, die der Hund hier dringend braucht.

Eine spezielle Leinenführung und andere effiziente therapeutische Maßnahmen schaffen wieder Vertrauen und Selbstsicherheit. Mit Fingerspitzengefühl wird Alternativverhalten als dauerhafte Lösung eingeübt.

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